Nach 39 Jahren Kardiologie muss ich zugeben: Was ich meinen Patienten über Blutdruck erzählt habe, war nur die halbe Wahrheit
Es gibt drei Prozesse in deinen Gefäßen die Blutdrucktabletten nicht behandeln. Und niemand spricht darüber. Ich habe geschwiegen. Bis mich mein eigener Fall dazu zwang, alles zu überdenken.
Ich habe 39 Jahre lang als Krankenschwester auf der Kardiologie eines großen Krankenhauses in Regensburg gearbeitet. Ich habe tausenden Patienten mit Bluthochdruck geholfen. Ich habe die Werte notiert. Ich habe die Rezepte ausgefüllt. Und ich habe geschwiegen über das, was ich in all den Jahren beobachtet habe.
Zu viele meiner Patienten hatten „perfekte" Werte auf dem Papier und starben trotzdem an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu viele meiner Patienten klagten über Erschöpfung, Reizhusten oder geschwollene Beine, und wir sagten „das sind halt die Nebenwirkungen". Zu viele Patienten wurden von einer Tablette auf zwei, dann drei umgestellt und wurden trotzdem nicht besser.
Ich habe geschwiegen, weil ich Angst hatte. Angst, dass die Ärzte, mit denen ich arbeitete, böse werden. Angst, dass ich meinen Job verliere, wenn ich Fragen stelle. Angst, dass ich zu wenig weiß, um wirklich Recht zu haben.
Und dann hat mich mein eigener Fall dazu gezwungen, alles zu überdenken. Was mit meinem Mann Klaus passiert ist, was ich seitdem herausgefunden habe, und was du wissen solltest, wenn du selbst Blutdrucktabletten nimmst oder darüber nachdenkst, welche zu nehmen — das erzähle ich dir jetzt.
Lass mich von Anfang an erzählen.
Hallo, ich bin Petra Wenzel, 61 Jahre alt. Ich habe 39 Jahre lang als Krankenschwester auf der Kardiologie eines großen Krankenhauses in Regensburg gearbeitet.
Ich habe in diesen 39 Jahren tausende Patienten mit Bluthochdruck gesehen.
Ich habe die Rezepte ausgefüllt. Ich habe die Blutdruckmessungen gemacht. Ich habe die Ärzte beobachtet, wie sie die Dosis erhöht haben, wenn die Werte nicht runter gingen.
Ich habe es tausendfach gesehen.
Und trotzdem war ich nicht vorbereitet, als es mich selbst getroffen hat.
Vor fünf Jahren saß ich bei meinem eigenen Hausarzt zur Vorsorgeuntersuchung. Ich fühlte mich gut. Ich hatte gelegentlich Kopfschmerzen, aber die schob ich auf den Stress.
Mein Arzt, Dr. Fischer, mit dem ich seit Jahren zusammenarbeitete, weil er unsere Patienten vom Krankenhaus übernahm, kam mit ernstem Gesicht zurück und sagte: „Petra, dein Blutdruck ist 158 zu 98. Wir müssen was machen."
Ich wusste sofort, was das bedeutete.
Ich bekam Candesartan 8mg. Nach vier Wochen wurde erhöht auf 16mg, weil die Werte noch nicht wo Dr. Fischer sie haben wollte. Nach zwei Monaten kam Bisoprolol dazu.
Meine Werte lagen nach einem halben Jahr um 132 zu 84. Dr. Fischer war zufrieden.
Ich war es nicht.
Weil ich seit den Tabletten Schwindel hatte beim Aufstehen. Weil ich seit Bisoprolol das Gefühl hatte, mein Kopf funktioniert wie in Watte gepackt. Weil ich morgens im Bad stand und mich am Waschbecken festhalten musste.
Und weil ich als ehemalige Krankenschwester genau wusste, dass das keine harmlosen Anpassungsreaktionen waren, wie Dr. Fischer es nannte.
Ich sagte es ihm bei jedem Termin.
Er sagte: „Petra, das legt sich. Wir müssen den Blutdruck runterbekommen. Das ist wichtiger als ein bisschen Schwindel."
Ein bisschen Schwindel.
Das war sein Wort. Aus dem Mund eines Kollegen, mit dem ich 20 Jahre zusammengearbeitet hatte.
Ich schluckte es und nahm die Tabletten weiter. Zwei Jahre lang.
Bis zu dem Morgen im Oktober vor drei Jahren.
Klaus, mein Mann.
Er war 63 Jahre alt. Wir waren 37 Jahre verheiratet. Er nahm seit acht Jahren Ramipril, seit vier Jahren zusätzlich Amlodipin. Seine Werte waren „im Zielbereich", wie Dr. Fischer immer sagte.
An dem Morgen bin ich runter in die Küche gegangen, um Kaffee zu machen. Klaus saß am Tisch. Er hatte die Zeitung in der Hand. Er sah mich an und wollte etwas sagen.
Dann fiel die Zeitung.
Ich habe 39 Jahre auf der Kardiologie gearbeitet. Ich habe hunderte Herzinfarkte gesehen. Ich wusste sofort, was passierte. Ich habe den Notruf gewählt, bevor Klaus vom Stuhl fiel. Ich habe die Reanimation angefangen, bevor der Rettungswagen da war.
Es hat nicht geholfen.
Klaus starb um 8:47 Uhr in unserer Küche. Massiver Vorderwandinfarkt.
Klaus nahm seit acht Jahren seine Tabletten. Jeden Tag. Regelmäßig. Seine Werte waren „im Zielbereich".
Und trotzdem.
In den Wochen danach, während ich in einer Art Betäubung durch unser Haus lief, fing ich an nachzudenken. Über 39 Jahre Kardiologie. Über die Patienten, die trotz optimaler Werte einen Herzinfarkt bekamen. Über die Tabletten, die Klaus genommen hatte. Über meine eigenen Tabletten.
Und dann fing ich an nachzuforschen.
Was ich in diesen Wochen entdeckt habe, hat mir gezeigt, dass wir in der Kardiologie die falsche Frage gestellt haben. Wir haben die ganze Zeit die Werte gesenkt. Wir haben nie gefragt, warum die Werte überhaupt steigen.
In diesem Beitrag zeige ich dir, was ich gelernt habe. Und wie ich meinen eigenen Blutdruck von 158/98 auf 121/78 gesenkt und meine Tablettendosis gemeinsam mit meinem Arzt halbiert habe.
Meine persönliche Recherche
Nach Klaus' Tod hatte ich Zeit. Ich hatte den ganzen leeren Vormittag, den ich sonst mit ihm verbracht hätte. Ich hatte einen Laptop und ich hatte 39 Jahre Krankenhaus-Erfahrung, die mir sagte, welche Fragen ich stellen musste.
Ich wollte verstehen, wie viele Menschen davon eigentlich betroffen sind.
Was ich fand, hat mich erschüttert.
Jeder dritte Erwachsene in Deutschland leidet an Bluthochdruck
Laut Robert-Koch-Institut leidet in Deutschland jeder dritte Erwachsene unter Bluthochdruck.
Das sind rund 20 Millionen Menschen.
Ab 70 Jahren sind es sogar 3 von 4 Personen.
Und was mich als ehemalige Krankenschwester besonders getroffen hat: Einer von fünf Betroffenen weiß gar nicht, dass er Bluthochdruck hat.
Weil Bluthochdruck ein „stiller Killer" ist, wie wir im Krankenhaus sagten. Er tut nicht weh. Er zeigt keine Symptome. Bis es zu spät ist.
Klaus hatte gewusst, dass er Bluthochdruck hatte. Er hatte seine Tabletten genommen. Und es hat ihn trotzdem umgebracht.
Das kann ernsthafte Gesundheitsprobleme wie Herzschäden, Schlaganfall oder Herzinfarkt verursachen.
Bluthochdruck wird in der Regel mit einem Blutdruckmessgerät diagnostiziert.
Diese Messung liefert zwei Werte:
- den systolischen (oberen) Wert, der den Druck in den Arterien beim Herzschlag angibt,
- und den diastolischen (unteren) Wert, der den Druck zwischen den Herzschlägen, wenn das Herz ruht und sich mit Blut füllt, misst.
Die Werte werden in Millimeter Quecksilber (mmHg) angegeben.
Blutdrucksenker auf alarmierendem Rekordhoch
Medikamente gegen zu hohen Blutdruck zählen mit Abstand zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten in Deutschland.
Die Techniker Krankenkasse berichtet in ihrer Pressemitteilung von Juli 2023 sogar über eine Verdopplung des Verschreibungsvolumens seit dem Jahr 2000.
Die häufigsten Wirkstoffe:
- ACE-Hemmer (z.B. Ramipril, was Klaus nahm)
- Sartane (z.B. Candesartan, was ich nahm)
- Betablocker (z.B. Bisoprolol, was ich zusätzlich nahm)
- Kalziumkanalblocker (z.B. Amlodipin, Klaus nahm es zusätzlich)
Fast jeder Patient auf unserer Kardiologie hatte mindestens zwei dieser Wirkstoffe im Blut.
Blutdrucksenker und ihre Tücken
Weil ein einzelnes Medikament oft nicht ausreicht, um den Blutdruck ausreichend zu senken, bekommen bis zu 78 Prozent der Bluthochdruck-Patienten zwei oder mehr Medikamente gleichzeitig.
Das ist nicht nur ein rechnerisches Problem. Es ist ein Sicherheits-Problem. Weil sich die Nebenwirkungen verstärken.
Aus meinen 39 Jahren im Krankenhaus kann ich dir sagen, was die einzelnen Medikamentengruppen anrichten. Das steht in keiner Packungsbeilage in dieser Klarheit:
ACE-Hemmer (Ramipril und Co.) verursachen bei etwa 33 Prozent der Patienten einen trockenen Reizhusten, der nie mehr weggeht. Dazu Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Verdauungsprobleme.
Betablocker (Bisoprolol und Co.) verlangsamen den Herzschlag. Das ist der Sinn. Aber sie verlangsamen auch alles andere. Müdigkeit. Konzentrationsprobleme. Depression. Gewichtszunahme.
Und was auf meiner Kardiologie besonders oft war: Schwindel beim Aufstehen, weil der Kreislauf zu langsam reagiert. Ältere Patienten stürzen deswegen. Ich habe unzählige Sturzverletzungen bei Betablocker-Patienten gesehen.
Sartane (Candesartan und Co.) gelten als „sanftere" Alternative zu ACE-Hemmern. Aber auch sie machen Schwindel, Müdigkeit und in seltenen Fällen Nierenfunktionsstörungen.
Kalziumkanalblocker (Amlodipin und Co.) verursachen bei vielen Patienten Wassereinlagerungen in den Beinen und Fußknöcheln. Klaus hatte das. Wir dachten, es sei normal für unser Alter.
Und die Leber. Die Leber baut jede einzelne Tablette ab. Jahr für Jahr. Bei Klaus haben wir zwei Jahre vor seinem Tod erhöhte Leberwerte festgestellt. Dr. Fischer sagte „ist normal in dem Alter". Ich weiß heute nicht, ob es normal war oder ob es die Tabletten waren.
Und dann kommt der wichtigste Punkt.
Blutdrucksenker senken den Blutdruck. Sie senken die Zahl auf dem Messgerät. Das ist alles, was sie tun.
Sie reparieren nicht die Gefäße. Sie behandeln nicht die Ursache. Sie senken das Symptom.
Als ob du das Warnlicht in deinem Auto überklebst, weil du es nicht sehen willst. Das Warnlicht ist weg. Aber der Motor läuft weiter kaputt.
Und weil die Ursache nicht behandelt wird, wird sie jedes Jahr schlimmer. Die Gefäße werden weiter starrer. Die Ablagerungen wachsen. Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt.
Klaus war einer dieser Patienten. Auf der falschen Seite der Statistik.
Ich hatte in unseren 39 Jahren Kardiologie hunderte Patienten gesehen, die trotz optimaler Blutdruckeinstellung einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bekamen. Ich hatte es gesehen. Ich hatte es nie hinterfragt.
Bis ich meinen Mann in unserer Küche verlor.
Und dann fing ich an zu fragen: Was macht die Gefäße eigentlich alt? Und was kann man dagegen tun?
Die drei Prozesse, die deine Gefäße zerstören
Ich rief eine alte Kollegin an. Andrea.
Wir hatten in den 90ern zusammen auf der Kardiologie gearbeitet. Sie war irgendwann ausgestiegen aus dem Krankenhausbetrieb und hatte eine Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht. Sie führte inzwischen eine eigene Praxis in München, spezialisiert auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Wir hatten uns Jahre nicht gesehen. Ich rief sie im November an, sechs Wochen nach Klaus' Tod. Ich sagte ihr am Telefon, was passiert war. Sie hörte zu, ohne mich zu unterbrechen. Am Ende sagte sie: „Petra. Komm zu mir für ein Wochenende. Wir reden über alles."
Ich fuhr nach München. Wir saßen in ihrer Küche. Sie hatte einen Ordner rausgeholt.
„Petra. Du hast 39 Jahre die Symptome behandelt. Das war dein Job. Ich werde dir jetzt zeigen, was die Ursache ist. Das ist mein Job seit ich ausgestiegen bin."
Und dann hat sie mir etwas erklärt, was ich in 39 Jahren Krankenhaus nie gehört hatte.
Bluthochdruck ist selten das Problem selbst. Er ist die Folge.
Die Folge davon, dass deine Blutgefäße mit den Jahren durch drei parallele Prozesse zerstört werden:
1. Gestörte Stickoxid-Produktion. Die innere Zellschicht deiner Gefäße, das Endothel, produziert normalerweise ein Molekül namens Stickoxid, das die Gefäßmuskulatur zur Entspannung signalisiert. Nach Jahren wird diese Zellschicht beschädigt und produziert weniger Stickoxid. Die Gefäße können sich nicht mehr richtig weiten.
2. Stille Entzündung. Ein chronischer Entzündungsprozess in den Gefäßwänden, der von den meisten Ärzten nie gemessen wird. Diese Entzündung schädigt das Endothel und beschleunigt den Alterungsprozess der Gefäße.
3. Kalziumverkalkung. Statt in die Knochen zu wandern, lagert sich Kalzium in den Gefäßwänden ab. Die Gefäße werden hart wie alte Wasserrohre. Das Herz muss mit immer höherem Druck pumpen.
Andrea legte den Stift ab.
„Petra. Deine Blutdrucktabletten senken den Druck. Aber sie machen nichts an den drei Prozessen. Die Entzündung geht weiter. Das Endothel bleibt geschädigt. Die Kalkablagerungen wachsen. Deshalb hat Klaus einen Herzinfarkt bekommen trotz Tabletten. Weil die Tabletten das Warnlicht überklebt haben. Der Motor ist trotzdem kaputt gegangen."
Ich saß in ihrer Küche und hatte zum ersten Mal seit sechs Wochen das Gefühl, dass mich jemand nicht bagatellisierte.
Die fünf Wirkstoffe, die deine Gefäße reparieren
Andrea holte einen zweiten Ordner. Studien. PubMed-Ausdrucke, Meta-Analysen, EU-Zulassungen für pflanzliche Wirkstoffe.
„Es gibt fünf Nährstoffe, die diese drei Prozesse direkt angehen. Nicht als Symptom-Behandlung. Sondern als Ursachen-Behandlung. Deshalb hat dir kein Arzt sie empfohlen. Weil Ärzte für Symptome ausgebildet sind, nicht für Ursachen."
Sie zeigte mir die fünf Wirkstoffe der Reihe nach.
1. Cayenne-Extrakt (Capsaicin)
Cayenne-Extrakt enthält den Wirkstoff Capsaicin, den natürlichen Scharfstoff des Cayennepfeffers.
Capsaicin aktiviert spezifische Rezeptoren in den Gefäßwänden. Diese sogenannten TRPV1-Rezeptoren lösen eine direkte Entspannung der Gefäßmuskulatur auslösen.
Das Besondere: Cayenne wirkt vor allem auf die kleinsten Gefäße. Die Kapillaren. Die Mikrozirkulation. Genau die Gefäße, die Standard-Blutdrucktabletten nicht erreichen.
Andrea sagte mir dann etwas, das ich nie vergessen werde: „Petra, Cayenne ist der Grund, warum Klaus' Tabletten seine kleinen Gefäße nicht schützen konnten. Blutdrucksenker wirken auf große Gefäße. Herzinfarkte passieren in kleinen Gefäßen."
Eine Studie aus 2021 hat die Wirkung bei Bluthochdruck-Patienten überprüft.
Nach 16 Wochen konnte dabei der systolische Blutdruck um 4,6 mmHg gesenkt werden und der diastolische Blutdruck um 3,2 mmHg. Bei der Placebogruppe gab es keine Veränderungen.
2. Rote Bete-Extrakt
Erinnerst du dich an das Stickoxid, das erste Puzzleteil?
Rote Bete ist die beste natürliche Quelle für die Nitrate, die dein Körper zu Stickoxid umbaut. Sie liefert genau die Bausteine, damit dein Körper das Molekül produzieren kann, das die Gefäße weit und elastisch hält.
Auch wenn dein eigenes Endothel bereits geschädigt ist.
Eine Meta-Analyse von 2007 mit über 350 Teilnehmern hat das nachgewiesen.
Über 16 Wochen wurde bei 88 Patienten mit Bluthochdruck der systolische Wert um 11,5 mmHg und der diastolische Wert um 6,3 mmHg gesenkt. Das ist mehr als viele Standard-Blutdrucktabletten leisten.
Ich hatte nie in meinem Leben Rote-Bete-Extrakt genommen. Rote Bete gab es bei uns höchstens im Salat. Andrea sagte, in dieser Konzentration und Reinheit ist es über Ernährung nicht möglich, ausreichend aufzunehmen.
3. Weißdorn
Weißdorn ist die einzige pflanzliche Heilpflanze, die von der deutschen Kommission E, dem obersten Sachverständigengremium für pflanzliche Arzneimittel, offiziell für Herzbeschwerden anerkannt ist.
Weißdorn verbessert die Durchblutung der Herzkranzgefäße und stärkt gleichzeitig den Herzmuskel selbst.
Die Substanzen in Weißdorn entspannen die Gefäßwände auf natürliche Weise und weiten die Blutgefäße.
Weißdorn-Extrakt wurde in einer großen Studie aus 2016 mit 1606 Teilnehmern erforscht.
Über 16 Wochen wurde im Vergleich zur Placebo-Gruppe eine Senkung des systolischen Werts um 3,49 mmHg und des diastolischen Werts um 1,96 mmHg erreicht.
Ich kannte Weißdorn aus dem Krankenhaus. Wir hatten Weißdorn-Tee für Patienten mit leichter Herzschwäche. Ich hatte nie realisiert, dass das ein echtes Herz-Kreislauf-Mittel ist.
4. Kurkuma
Erinnerst du dich an die stille Entzündung, den zweiten Prozess, der die Gefäße kaputt macht?
Kurkuma ist einer der stärksten natürlichen Entzündungshemmer, die die Wissenschaft kennt. Der Wirkstoff Curcumin fährt Entzündungsprozesse im ganzen Körper runter. Einschließlich der stillen Entzündung im Gefäßsystem.
Ohne die Entzündung kann sich das Endothel erholen. Es kann wieder Stickoxid produzieren. Die Gefäße können sich langsam wieder entspannen.
5. Vitamin D3 + K2
Vitamin D3 sorgt dafür, dass dein Körper Kalzium aus der Nahrung überhaupt aufnehmen kann. 90 Prozent der Deutschen haben zu wenig Vitamin D3, weil unsere Sonne im Winter nicht ausreicht.
Vitamin K2 ist der Türsteher. Es sagt dem aufgenommenen Kalzium, wohin es gehen soll. Ohne K2 lagert sich Kalzium in den Gefäßwänden ab und verursacht die Verkalkung. Mit K2 wandert es in die Knochen, wo es hingehört.
Eine Studie aus 2013 hat den Effekt bei Bluthochdruck-Patienten überprüft.
Die Ergebnisse zeigten eine Senkung von 3,49 mmHg systolisch und 1,96 mmHg diastolisch im Vergleich zur Placebo-Gruppe.
Vitamin K2 lenkt zusätzlich Kalzium-Ablagerungen aus den Arterienwänden heraus, schützt die Blutgefäße und hilft, Verkalkungen zu reduzieren.
Diese fünf Wirkstoffe adressieren alle drei zerstörerischen Prozesse gleichzeitig.
Sie sind gut für die Gesundheit der Blutgefäße und haben nachweislich einen positiven Einfluss auf den Blutdruck. So wie sie es bei hunderten Patienten von Andrea auch waren.
Warum Kapseln aus der Apotheke fast nie wirken
Andrea sagte etwas, das ich in dem Moment noch nicht verstand: „Petra, die Form ist genauso wichtig wie die Wirkstoffe. Wenn du das als Kapseln nimmst, funktioniert es kaum."
Sie erklärte es mir:
Wenn du eine Kapsel oder Tablette schluckst, geht sie zuerst in den Magen. Der Magen ist ein saures Milieu. Die Magensäure ist stark genug, um Fleisch zu zersetzen. Sie zerlegt auch die meisten pflanzlichen Wirkstoffe, bevor sie überhaupt in den Dünndarm gelangen, wo die Aufnahme stattfinden würde.
Bei Weißdorn zum Beispiel gehen etwa 70 bis 80 Prozent der Wirkstoffe in der Magensäure verloren. Bei Kurkuma sogar noch mehr. Von einer Kapsel mit 500 Milligramm Curcumin kommen nur 5 bis 10 Milligramm im Blut an.
Deshalb funktionieren die meisten pflanzlichen Präparate aus der Apotheke nicht. Nicht weil die Wirkstoffe falsch sind. Sondern weil sie nicht ankommen.
Andrea sagte: „Die Lösung heißt sublinguale Aufnahme. Sublingual heißt unter der Zunge. Wenn du die Wirkstoffe als Tropfen unter die Zunge gibst und 20 bis 30 Sekunden hältst, werden sie direkt über die Mundschleimhaut ins Blut aufgenommen. Der Magen wird komplett umgangen. Die Wirkstoffe kommen zu 90 bis 95 Prozent an."
Ich hatte das nie so verstanden. In 39 Jahren Krankenhaus hatte ich sublinguale Aufnahme nur von Nitroglycerin gekannt, das wir Herzinfarkt-Patienten unter die Zunge geben.
Andrea nickte. „Genau. Und warum unter die Zunge? Weil es sofort ins Blut soll. Nicht in den Magen. Der Magen ist der langsamste und ineffizienteste Weg für pflanzliche Wirkstoffe."
Andrea holte ein kleines dunkles Fläschchen aus ihrem Schrank. Sie stellte es auf den Küchentisch.
Es hieß RootPulse VITAL5.
„Petra, das ist, was ich meinen Patienten empfehle seit gut einem Jahr. Es enthält alle fünf Wirkstoffe, die wir besprochen haben, in optimaler Dosierung und in sublingualer Form. Made in EU nach HACCP und ISO 22000 Standards, in Deutschland laborgeprüft."
Sie zeigte mir die Inhaltsstoffe. Alle 5 Stoffe waren wie in den Studien dosiert und perfekt aufeinander abgestimmt.
Was mir besonders gut gefiel: die Darreichungsform als Tropfen unter die Zunge. Von dort gelangen die Wirkstoffe direkt ins Blut, ohne Umweg durch den Magen.
Was du nimmst, kommt auch wirklich vollständig an.
Andrea sagte: „Ich verkaufe das nicht. Ich bekomme keinen Cent dafür. Aber ich empfehle es, weil ich es selbst nehme und weil ich es inzwischen sechs Patientinnen empfohlen habe, die alle sagen, sie sind zurück im Leben."
Es war also Zeit für meinen Selbstversuch.
Mein Experiment mit RootPulse
Als ehemalige Krankenschwester bin ich sehr skeptisch, was die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln angeht. Ich vertraue lieber auf die evidenzbasierte Medizin.
In diesem Fall konnte ich aber ganz einfach nachweisen, ob die Tropfen helfen. Und zwar indem ich meinen Blutdruck täglich messe.
Ich informierte mich auch noch über RootPulse und sah, dass sie den vollen Kaufpreis zurückerstatten, wenn man nicht zufrieden ist. Und das 90 Tage lang. Andere Hersteller geben nur 30 Tage.
Das war für mich ein sehr gutes Zeichen.
Mein Plan war, jeden Tag morgens und abends meinen Blutdruck zu messen. Ich habe meine normalen Tabletten weiter genommen. Candesartan 16mg morgens, Bisoprolol 5mg abends. Ich habe nichts an meiner Medikation geändert. Ich wollte erstmal sehen, was passiert.
Nach einer Woche Einnahme war mein Blutdruck bereits deutlich gefallen. Auf einen Bereich von 135 zu 82.
Unglaublich!
Ich habe Andrea angerufen. Sie sagte: „Petra, das ist noch der Anfang. Endothel-Reparatur dauert. Die ersten zwei Wochen fühlst du kaum was. Ab Woche drei siehst du deutliche Wertebewegungen. Der eigentliche Effekt kommt in Woche 6 bis 12."
In Woche 3 war ich bei 128 zu 80. Zum ersten Mal seit zwei Jahren unter 130.
Der Schwindel morgens war weniger geworden. Der „Kopf-in-Watte"-Effekt vom Bisoprolol war weniger. Ich schlief besser. Ich hatte mehr Energie beim Spazierengehen.
In Woche 6 lag ich stabil bei 125 zu 78.
Und dann habe ich einen Termin bei Dr. Fischer gemacht.
Das Gespräch mit meinem Arzt
Ich saß bei Dr. Fischer im Sprechzimmer. Ich hatte meine Blutdruck-Tabelle dabei. Ich hatte das RootPulse-Fläschchen dabei. Ich hatte die Inhaltsstoffe-Liste ausgedruckt.
Ich sagte: „Ich möchte mit dir über meine Werte sprechen. Und über was ich zusätzlich nehme."
Er schaute die Tabelle an. Er schaute lange. Dann sagte er: „Petra, deine Werte sind besser, als sie in zwei Jahren waren. Was hast du gemacht?"
Ich zeigte ihm das Fläschchen. Ich erklärte ihm die fünf Wirkstoffe.
Er las die Inhaltsstoffe. Er schwieg lange. Dann sagte er: „Weißdorn kenne ich. Rote Bete kenne ich. Kurkuma auch. D3 und K2 selbstverständlich. Das ist keine Wundermischung. Das sind Sachen, die tatsächlich in der Herz-Kreislauf-Medizin studiert sind."
Er schaute meine Werte-Tabelle nochmal an.
„Petra. Wenn deine Werte sich in sechs Wochen so verbessert haben und du dich besser fühlst, würde ich vorschlagen, dass wir überlegen, ob wir die Dosis reduzieren."
Ich habe geweint in seinem Sprechzimmer. Aus Erleichterung.
Dr. Fischer hat mich neu vermessen. Blutdruck 128 zu 79. Er hat gesagt: „Ich reduziere dir Bisoprolol auf 2,5mg. Halbe Dosis. Wir bleiben bei Candesartan 16mg. Du misst jeden Morgen. Wir sehen uns in vier Wochen wieder."
Vier Wochen später waren meine Werte um 125 zu 77. Puls um 68. Ich schlief durch. Der Kopf war klar. Der Schwindel weg.
Dr. Fischer sagte: „Petra, ich reduziere Candesartan auf 8mg. Nochmal halbe Dosis."
Nach zwölf Wochen ab meinem ersten Tropfen war ich bei:
- Candesartan 8mg (statt 16mg, halbe Dosis)
- Bisoprolol 2,5mg (statt 5mg, halbe Dosis)
- Blutdruck morgens 121 zu 78
- Puls 72
Dr. Fischer sagte: „Das ist der beste Blutdruck, den du in den fünf Jahren hattest, die ich dich behandle. Und mit halber Tablettendosis. Petra, wir haben da etwas Wichtiges dazugelernt."
Er hat mich beim Verlassen des Zimmers zurückgerufen: „Ich möchte deine Notizen sehen. Ich möchte das RootPulse-Datenblatt für meine Akte."
Ich saß in seinem Sprechzimmer und ich dachte an Klaus. Ich dachte an all die Patienten, die ich in 39 Jahren gesehen hatte. Die Millionen Menschen in Deutschland, die täglich ihre Tabletten schlucken, ohne zu wissen, dass es einen anderen Weg gibt.
Ich beschloss, dass ich das nicht für mich behalten würde.
Ich habe direkt 4 Flaschen bestellt.
1 Flasche hält einen ganzen Monat, und beim 4-Monats-Bundle spart man über 75% gegenüber dem UVP. Das bedeutet, dass es pro Tag gerade einmal 47 Cent. Viel weniger, als mich meine Blutdruckmedikamente gekostet haben.
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Ihre Mission ist es, Nahrungsergänzungsmittel auf pflanzlicher Basis zu entwickeln und dabei neue Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards zu setzen. Jedes ihrer Produkte wird auf der Basis neuester Erkenntnisse und Forschungsergebnisse konzipiert und aus den besten erhältlichen Rohstoffen hergestellt.
Unser Magazin arbeitet bereits seit 2 Jahren mit RootPulse zusammen und findet das Team sehr seriös und sympathisch. Die zahlreichen positiven Bewertungen bestätigen dabei unseren Eindruck.
Quellen (Studien im englischen Original):
Blutdruck in Deutschland: Daten und Fakten
rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/…/Blutdruck_DZHK.pdf
Rekordhoch: So viele Arzneimittel verschrieben wie noch nie
tk.de/presse/…/arzneimittel-verschrieben-2022-rekordhoch-2153462
ACE-Hemmer und Lungenschäden
arznei-telegramm.de/html/1992_06/9206059_06.html
The effects of capsinoids and fermented red pepper paste supplementation on blood pressure: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33129596/
Inorganic nitrate and beetroot juice supplementation reduces blood pressure in adults
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23596162/
Hypotensive effects of hawthorn for patients with diabetes taking prescription drugs
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26762125/
Joint Association of Low Vitamin D and Vitamin K Status With Blood Pressure and Hypertension
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28396533/
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